Etappe 3

Tiroler Burgenweg Pians – Grins – Stanz – Zams 

Länge

12 km

Gehzeit

4h 00 min

Ausgangspunkt ist die Bushaltestelle „Pians Abzweigung Silvretta“. Von hier führt uns der Weg über den Pianner Ortsteil Quadratsch hinauf nach Grins. Es sind dabei gerade einmal 100 Höhenmeter an Aufstieg zu überwinden. Über den Jakobsweg geht es über schön angelegte Terassenhänge hinüber nach Stanz. Dort erwartet uns die eindrucksvoll gelegene Burgruine Schrofenstein, welche hoch über dem Landecker Talkessel thront. Jetzt folgt der Abstieg hinunter nach Landeck und weiter nach Zams.

 
Point of Interest A

Quadratsch

Der Name Quadratsch hat einen romanischen Ursprung, welcher wie viele Bezeichnungen ein sozusagen „sprechender“ Name ist.

Point of Interest B

Grinner Heilwasser

Wasser belebt Körper und Geist – vor allem, wenn es, wie die Grinner Heilquelle, zusätzlich mit wertvollen Mineralstoffen versetzt ist – Grins hat 2005 den Heil- und Thermalwasserstatus erhalten.

Point of Interest c

​​Römerbrücke

Die sogenannte Römerbrücke in Grins ist eine gotische Steinbogenbrücke und verbindet die beiden Ortsteile Außer- und Innerdorf über den tief eingeschnittenen Mühlbach.

Point of Interest d

​​Sonnenterrasse Grins-Stanz

Der Ausblick vom Sonnenplateau, der Orte Grins und Stanz, ermöglicht nicht nur eine romantische Sicht auf den auf Spielzeuggröße geschrumpften Landecker Talkessel, sondern zeigt eindrucksvoll die geographischen Gegebenheiten, welche immer eine große Rolle in der Geschichte spielten.

Point of Interest

​​Turnierwiese

Jede Region in Europa hat ihr mittelalterliches Geschlecht, seien es Adliger oder später reiche
Kaufleute, die prägend wirkten und mit ihrem Einfluss die Geschicke lenkten. Im heutigen Bezirk Landeck, ist dieses Geschlecht derer zu Schrofenstein, deren Name auch auf diesem Weg immer wieder auftaucht.

Point of Interest

Sonnenplateau

Die Dreiteilung des Tals entsteht durch den Inn, der aus dem sogenannten Oberen Gericht (gegenüber) kommt, und in der deutlich sichtbaren Talschleife die Sanna (unterhalb des Plateaus von rechts kommend) aufnimmt. Die Sanna selbst ist der Zusammenschluss von Trisanna (Paznauntal) und Rosanna (Stanzertal). Diese wasserbedingte Gefahrenzone war bis knapp vor 1900 der Grund warum die heutigen Stadtteile Angedair (Schloss Landeck und Pfarrkirche), Perfuchs (gegenüber) und Perjen (unterhalb von Stanz) auf ihren kleinen Plateaus blieben. Erst die Flussverbauungen des 20. Jh. ermöglichten eine sichere Besiedlung des gesamten Talkessels.

Point of Interest

Stanzer Waal

Ein Waal ist ein vom Menschen angelegter Bewässerungskanal, oder -graben, der Wasser, meist aus einem Bach und nur ganz selten aus einem See, zu den oft hiervon entfernt gelegenen landwirtschaftlichen Kulturen leitet.
Der Stanzer Waal verläuft nur wenig oberhalb von hier und dessen Verlauf kann mittels des schön angelegten Waalweges erwandert werden.

Point of Interest E

Brennereidorf Stanz

Die geographische Lage am sonnenverwöhnten Südhang im klimatisch bevorzugten Landecker Talkessel ermöglicht es, Spänling und Zwetschke anzubauen und eine besonders gute Ausreife zu garantieren. Dies ist im inneralpinen Bereich und bei einer Seehöhe von 1.000 Metern einzigartig in Nordtirol.

Point of Interest

Jakob Prandtauer Geburtshaus

Das genaue Geburtsdatum Prandtauers kennen wir nicht. Mit dem 16. Juli 1660 ist, wie so oft in der Barockzeit, nur das Datum der Taufe überliefert. 1677 verließ Jakob Prandtauer sein Elternhaus und zog ins benachbarte Schnann, wo er bis 1680 eine Maurerlehre absolvierte. Anschließend verliert sich seine Spur für zwölf Jahre. Erst 1692 hören wir wieder von ihm, und zwar mit seinem Hauskauf in St. Pölten. In der Folge entstanden Prandtauers erste Bauten. 1696 entwarf Prandtauer für die niederösterreichischen Stände Brücken über einige Nebenflüsse der Donau.

Point of Interest f

Burgruine Schrofenstein

Östlich in Stanz und oberhalb des Landecker Stadtteils Perjen thront die Burgruine Schrofenstein auf einem Felsvorsprung. Von der Burg aus wurden einst die Verkehrswege nach Südtirol, über den Fernpass und den Arlberg überwacht. Ab dem 13.Jahrhundert war die Burg im Besitz des Geschlechts der Schrofensteiner. Jetzt ist sie in Privatbesitz.

Point of Interest g

Alter Talboden

Wie kommt der Innsand 80 Meter über dem Talboden hierhin?

Point of Interest h

Zammer Lochputz

Das einzigartige Naturschauspiel im Zammer Lochputz – der mystischen Klamm Tirols – ist dank eines sicheren Wasser-Erlebnis-Steiges für Jung und Alt erlebbar. Ausgehend von Tirols ältestem Wasserkraftwerk führen Steige und Stollen durch die Klamm bis zum Lötzer Wasserfall, wo das Wasser des Lötzbaches über 30 Meter herunterbraust.

Point of Interest

Kraftwerk Zams – Schaukraftwerk

Das Kraftwerk am Lötzbach stammt aus der Gründerzeit der Wasserkraft in Tirol und ist damit eines der ältesten Wasserkraftwerke im ganzen Land. Durch den Wasser-Erlebnissteig kann der gesamte “Triebwasserweg” des Wasserkraftwerkes besichtigt werden und man kann nachvollziehen, wie mechanische in elektrische Energie umgewandelt wird. Dadurch wird das Nebeneinander eines der imposantesten wilden Wasser Tirols und dessen historisch gewachsene Nutzung hautnah erlebbar.

Point of Interest

Lötz-Römerturm

Der Römerturm (auch Lötzturm) stammt aus der Zeit der Appenzeller Kriege im Jahr 1406 und war Teil eines Wehrkomplexes, welcher ursprünglich aus drei Türmen und einer durchgängigen Mauer bestand, die bis zum Inn reichte. Der Römerturm wurde im Jahr 2006 komplett Saniert und dient heute als Besucherturm.

Etappe 4

Zams-Kronburg-Schönwies

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